HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN

Neben der Möglichkeit die Polizei zu rufen (s. Gewaltschutzgesetz), zu Vertrauten oder ins Frauenhaus zu fliehen, ist es vor allem wichtig sich anderen Menschen, denen Sie vertrauen können, mitzuteilen. Je mehr von der Gewalt wissen, umso mehr können auf Sie achten. Darüber hinaus können Sie folgende Sicherheitsvorkehrungen treffen:

  • vertraute Menschen bitten, in regelmäßigen Abständen oder in besonderen Gefahrenzeiten bei Ihnen anzurufen oder vorbeizukommen.
  • die Hausärztin einweihen
  • Atteste sammeln
  • ein abschließbares eigenes Zimmer beziehen/aufsuchen
  • im Zimmer der Kinder mit übernachten
  • sich im Notfall in Reichweite des Telefons aufhalten, evtl. eine Notnummer gespeichert halten
  • ein eigenes Handy, mit dem Sie im Notfall Hilfe herbeiholen können
  • einen Selbstverteidigungskurs besuchen
  • einen „Sicherheitskoffer“ mit wichtigen Unterlagen und evtl. notwendiger Kleidung für Sie (und die Kinder) bei einer vertrauten Person deponieren
  • etc.